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  • 126. Tagung der NGGG 2010



    Die 126. Tagung der Norddeutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (NGGG)




    Tagungsort: Schwerin

    Tagungsleitung: Prof. Dr. med. Eckhard Petri



    Wir freuen uns über die persönliche Einladung von Prof. Dr. Petri, den wir im letzten Jahr in Hamburg kennenlernen konnten. Ein Auszug aus seinem Grusswort für die 126.Tagung in Schwerin gibt einen kleinen Einblick:


    "Medizinische und technische Innovationen sollen kontrovers diskutiert, Hinweise für die tägliche Arbeit in Praxis und Klinik vermittelt werden. Zahlreiche Kurse sollen die theoretischen und praktischen Fähigkeiten vertiefen."





    Die Fachtagung hat an drei Orten stattgefunden: im Mecklenburgischen Staatstheater, im Schloss und im Rittersaal. Allen Teilnehmern wurden interessante Vorträge und viele Diskussionsmöglichkeiten geboten. Auch die VulvaKarzinom-SHG e.V., hat mit Informationen, Bildmaterial und Zahlen zum Vulvakarzinom dazu angeregt, sich speziell mit dieser Erkrankung und deren unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten zu befassen.



    In den letzten 20 Jahren stieg der Anteil von erkrankten Frauen unter 50 Jahren von 2% auf 21%.[1] Nach einer Prognose der Krebsregister erkranken in Deutschland 2700 bis 3000 Frauen pro Jahr.[2] Die vulvären intraepithelialen Neoplasien (VIN), die Vorstufen des Vulvakarzinoms, werden besonders bei 35 bis 40 jährigen Frauen häufiger diagnostiziert, oft bedingt durch das Humane Papillom Virus (HPV).[3]



    Die frühe Diagnosestellung und eine möglichst schonende Therapie sind für die Prognose, die Lebensqualität und die Sexualität der betroffenen Frauen von entscheidender Bedeutung. Frühsymptome beim Vulvakarzinom und seinen Vorstufen sind oft untypisch, nicht aussagekräftig oder fehlen ganz. Anhaltende Symptome erfordern eine genaue, auch auf Einzelheiten eingehende, klinische Diagnostik. Eine Biopsie mit anschließender feingeweblicher Untersuchung (Histologie) bringt Klarheit bei nicht eindeutigen Befunden.




    Die VulvaKarzinom-SHG e.V. bittet darum alle GynäkologInnen besonders auf erste Symptome zu achten und bei der Krebsvorsorgeuntersuchung auch das äußere Genital kolposkopisch zu inspizieren.








    Quellen:

    [1] Jones RW et al. ObstetGynecol1997

    [2] Katalinic, A.; Löwigt, S.; Aktuelle Zahlen aus Deutschland zum Vulvakarzinom, Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID e.V.), November 2009

    [3] Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale; S2K+IDA; AWMF 015/027


    Autor: Enzia Selka
    ©2010 VulvaKarzinom-SHG e.V.

    erstellt:15.01.2010
    aktualisiert: 27.04.2015

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