VulvaKarzinom-SHG e.V. Homepage - Kliniken Essen Mitte - Evang. Huyssens-Stiftung
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    Die VulvaKarzinom SHG e.V. und die Kliniken Essen Mitte haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Das heißt es geht um fachlichen Austausch und intensive Kommunikation bei Vulvakarzinom Patientinnen. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit.






    Selbstdarstellung des Klinikums:



    Bereits seit vielen Jahren haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Frauen mit einem Vulvakarzinom kompetent und umfassend zu behandeln und zu beraten. Deshalb sind wir sehr froh Kooperationspartner des Netzwerkes der „VulvaKarzinom-Selbsthilfegruppe e.V.“ zu sein. Dieses zusätzliche Angebot ist für unsere Patientinnen ein weiterer wichtiger Schritt die Diagnose aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Beratung und Unterstützung durch verschiedene Behandlungsgruppen und der Erfahrungsaustausch mit Betroffenen hilft vielen Patientinnen bei der Bewältigung der neuen Lebenssituation.

    Die Sicherung der Diagnose erfolgt in unserer Dysplasiesprechstunde durch eine Vulvoskopie, das ist eine genauere Untersuchung mittels Vergrößerungsoptik, dem Kolposkop. Während dieser Untersuchung kann gegebenenfalls auch eine Gewebeprobe entnommen werden. Die Fotodokumentation des Befundes wird von uns zur Verlaufskontrolle standardmäßig durchgeführt.

    Die wichtigste Form der Therapie ist die Operation. Dabei ist es besonders wichtig, möglichst schonend zu operieren um ein Maximum an Lebensqualität zu erhalten. Soviel wie nötig, sowenig wie möglich.

    Darum werden bei uns primär Krebsvorstufen (vulväre intraepiteliale Neoplasien = VIN) mit der Laservaporisation am Gewebeschonendsten entfernt.

    Außerdem bieten wir gegebenenfalls (ab Tumorstadium T1b) die Entfernung der Wächterlymphknoten (sog. Sentinellymphknoten Entfernung/SNLE) an, um möglichst Lymphödeme zu vermeiden.


    Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auf die Defektdeckung durch Lappenplastiken. Wiederherstellungsoperationen werden je nach Größendefekt des entnommenen Gewebes durch verschiedene Lappenplastiken verschlossen. Dies ist wichtig, um Funktionseinschränkungen, wie z.B. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, zu vermeiden. Andererseits kann dadurch ein ausreichend weiter Scheideneingang gewährleistet werden, was wiederum für die empfohlenen Folgeuntersuchungen (Tumornachsorge) wichtig ist. Last but not least soll damit auch dem ästhetischen Anspruch, soweit möglich, genüge getan werden.

    Alle Patientinnen werden in unserer Tumorkonferenz vorgestellt. Die Kollegen der verschiedenen Disziplinen (also Gynäkoonkologen, Radiotherapeuten, Onkologen, Pelvic Care Nurses, u.v.m.) diskutieren gemeinsam das weitere Vorgehen. In der Folge wird mit der Patientin ein Aufklärungsgespräch, gerne im Beisein eines Verwandten oder einer anderen Person, geführt.


    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne über unsere Internetpräsenz oder im persönlichen Gespräch zur Verfügung.






    Ansprechpartner:

    Direktor:





    Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas du Bois


    Oberärztin:





    Dr. med. univ. Sonia Prader




    Sekretariat Frau Dörtelmann / Frau Neuhaus

    Telefon: +49 (0) 201 174-34001
    Telefax: +49 (0) 201 174-34000
    E-Mail: gynaekologie(at)kliniken-essen-mitte.de

    Patientenanmeldungen über Klinik Hotline Tel. (0201) 174-34444


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