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    Extramammärer Morbus Paget


    Der extramammäre Morbus Paget der Vulva ist eine intraepitheliale, zumeist langsam verlaufende Erkrankung der Vulva und wird leider zunächst häufig mit einem Ekzem verwechselt. Auch hier gilt: Veränderungen generell durch eine Biopsie abklären lassen, am Besten in einer Dysplasiesprechstunde.


    Histologisch finden sich beim Morbus Paget der Vulva voluminöse Epithelzellen mit hellem Zytoplasma und großen, meist hypochromen Kernen, die eine unauffällige Chromatinstruktur und Nukleolen aufweisen. Diese Zellen finden sich im Stratum germinativum des Vulvaepithels, meist in typischen „Nestern“. Weil sie in der oberflächlichen Verhornungszone nur sporadisch anzutreffen sind, sind derartige Zellen per Abstrich kaum zu erfassen.

    Histochemisch lässt sich beim Morbus Paget häufig Muzin nachweisen. Hieraus lässt sich ableiten, dass es sich beim Morbus Paget um einen Tumor handelt, der von den apokrinen Drüsen ausgeht. Zwar wachsen die Zellen beim Morbus Paget örtlich zerstörerisch, dennoch metastasiert der Tumor selten.

    Margret Döring ist unsere Ansprechpartnerin für betroffene Damen.
    Autor:Enzia Selka
    Quelle: gyne.de

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