

Hoffnung
Man lebt, um zu überleben,
dieser Spruch ist nicht neu.
Es wird immer Zwietracht geben,
ja, das Glück ist halt nicht treu.
Du selbst, bist Deines Glückes Schmied,
auch so steht es geschrieben.
Es ist ein traurig Liebeslied,
nur Erinnerungen sind geblieben.
Helf Dir selbst, so hilft Dir Gott,
was für ein großes Wort.
Für mich zur Zeit nur Hohn und Spott,
zur Zeit ist alle Hoffnung fort.
Du sagst, ich bin ein Pessimist,
das hat das Leben mich gelehrt,
das Leben ist, so wie es ist,
zur Zeit, da läuft es halt verkehrt.
Ich stehe hier und seh kein Licht,
die Dunkelheit hat Macht bekommen.
Ich merke, wie mein Herz zerbricht,
blanke Angst macht mich beklommen.
Wenn es nur den Strohhalm gäbe,
an dem ich mich könnt klammern,
der mir sagt, daß ich noch lebe,
dann würd ich nicht mehr jammern.
Doch ich versprech, ich werd mich wehren,
diesen Kampf, den nehm ich auf.
Es wird an meinen Kräften zehren,
doch das nehme ich in Kauf.
Denn ich weiß, ich werd gewinnen,
auch ich werd haben Sonnenschein.
Ich werde einfach neu beginnen,
das Glück wird mein Begleiter sein.
Ich werd die Dunkelheit besiegen,
die mich zur Zeit gefangen hält.
Ich weiß, ich werde wieder lieben.
Ich geb nicht auf, und nur das zählt.
mit freundlicher Genehmigung der Autorin 23.12.2007
© 16.5.2002 Gudrun Scheinert
© Bildrechte - privat by M.S.
mit freundlicher Genehmigung des Urhebers 30.12.09
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